NetReaper der AmoklÀufer?

Okay, bei der Durchsicht meiner Webserverlogs heute musste ich schon etwas grinsen. 😀

Gelandet ist der anonyme Besucher aus der NĂ€he von Heidelberg ĂŒbrigens dann hier.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt. 🙂

Update:
Ich habe natĂŒrlich den obligatorischen Disclaimer vergessen.

Ich gebe den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern der Bundesrepublik Deutschland und der gesamten Öffentlichkeit mein Ehrenwort, ich wiederhole, ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass ich nie einen Amoklauf begangen habe und auch noch keinen Amoklauf plane.

Ich habe nichts gegen Berliner, aber…

Ich kenne ja etliche Berliner und Menschen mit berlinerischem Migrationshintergrund, die ich schÀtze und achte.

Aber Leute – irgend etwas ist falsch an Berlin – wie sonst kommt es, dass es da offenbar so viele Arschlöcher und Durchgeknallte auf so wenigen Quadratkilometern gibt?
Fast immer, wenn mir Menschen im Internet unangenehm auffallen und eine Ortsangabe vorhanden ist kommen sie aus Berlin. Wohlgemerkt, _nachdem_ sie unangenehm aufgefallen sind. FĂŒr mich geht das schon so weit, dass ich Beleidigungen/AusfĂ€lle/tumbe Hetze einfach abhake, nach dem Motto:
„Okay, der/die kann nichts dafĂŒr. Kommt halt aus Berlin.“

Berlin – Hauptstadt der Arschlöcher??

tl;dr: Ich habe nichts gegen Berliner, aber… haben die da was im Trinkwasser?!

Klarstellung

Eine Klarstellung.
In den vergangenen Wochen wurde ich wiederholt als Antisemit bezeichnet/verleumdet. Wer mich persönlich kennt oder Google bedienen kann weiß, dass ich weder ein „Rechter“ bin, noch in irgend einer Weise ein Antisemit.

TatsÀchlich habe ich in der Debatte um die Beschneidung zu unpassenden Vergleichen gegriffen, keine Frage.

Nie habe ich das Existenzrecht des Staates Israel in Frage gestellt, sehr wohl aber die Politik der israelischen Administration. Frieden ist besser als Krieg.

Zum Abschluss:
– Die AbkĂŒrzung: *scnr* bedeutet: „Sorry, Could Not Resist“, also so viel wie: „Entschuldigung, aber ich konnte nicht widerstehen“ (den vorangehenden Kommentar abzugeben). Im Netzjargon ein Dampfhammerhinweis auf Sarkasmus, damit ihn auch der Letzte mitbekommt.

– Ich bin eindeutig gegen die Diskriminierung von Religionen. Dazu gehört fĂŒr mich auch ganz selbstverstĂ€ndlich die positive Diskriminierung von Religionen.

– Vertraue keinem Screenshot! Denke selbst!

Test: 16 Grundmuster menschlichen Verhaltens

Und wieder einmal: einer dieser „Psychotests“. Es geht um die „16 Grundmuster menschlichen Verhaltens“, und nachdem ich den Typentest im Jahr 2003 und im Jahr 2006 absolviert hatte war nun eben dieser hier dran.

Das Ergebnis ĂŒberrascht mich nicht gerade, aber bestĂ€tigt immer wieder sehr schön:

ZuverlÀssiger Bewahrer (ISFJ)

Inneres: ..SF..: sinnliche Wahrnehmung und gefĂŒhlsmĂ€ĂŸiges Entscheiden

Nach außen: I….J: introvertiert, bestimmt

Ihre Ausdauer und ZuverlĂ€ssigkeit hat auf ihre Umgebung einen stabilisierenden Einfluß. Man könnte sagen, daß Sie fĂŒr viele Menschen geradezu als ein Muster an Pflichtbewußtsein, und VerantwortungsgefĂŒhl gelten. Gewissenhaft und exakt sind Sie sogar in der Wahl Ihrer Worte, denn Worte stehen fĂŒr Verpflichtungen und VertrĂ€ge, die ernstgenommen und eingehalten werden mĂŒssen. Wenn Sie auf grund eines Sachverhaltes einen Handlungsbedarf feststellen, legen Sie zunĂ€chst eine Denkpause ein. Wenn Sie sich dann zu einer Entscheidung durchgerungen haben, kann jeder davon ausgehen, daß er sich auf diese Ihre Entscheidung nunmehr verlassen kann.

„Test: 16 Grundmuster menschlichen Verhaltens“ weiterlesen

Willkommen 2010

Nach lÀngerer Blog-Faulheit hier der ultimative Aufbruchsslogan, gefunden bei Kill More People:

Willkommen in 2010, das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen

Nach allem, was ich bisher abschĂ€tzen kann wird 2010 ein sehr interessantes Jahr. 🙂
Und interessant geht es auf alle FĂ€lle los. Auf meiner ToDo Liste fĂŒr KW1 stehen die Top-BeitrĂ€ge vom 26C3 (Downloadseite).

Mein erstes eigenes OpenVPN

Ich habe gerade erfolgreich mein erstes eigenes OpenVPN Netzwerk eingerichtet. War eigentlich gar nicht so schwierig nach dieser Anleitung hier. Das schwerste war dabei eher nachzuvollziehen was man da gerade eigentlich genau tut.

* erstellen des .ovpn Konfigurations-Files
* Eine Certificate Authority (CA) aufbauen und Keys fĂŒr Server und Clients generieren (und verteilen)
* Diffie Hellman parameter erstellen
* Erstellen der .ovpn Konfigurationsdateien fĂŒr Server und Clients
* Firewalleinstellungen
* automatischer Systemstart

Das proprietĂ€re Hamachi kann jetzt also auf den MĂŒll.

[Update]:
Meine Vorfreude war wohl verfrĂŒht. Zwar ist die Transfergeschwindigkeit ĂŒber OpenVPN selbst sehr in Ordnung, aber die Geschwindigkeit bei der Ordnerauflistung und der generellen Zugriffe auf Netzwerkordner ist unterirdisch. Nach ca. 30 Sekunden sind erst 460 Dateien/Ordner gefunden (von 30.000 im entsprechenden Ordner). Das ist inakzeptabel schlecht. Und ich sehe nicht, dass ich einen Konfigurationsfehler begangen hĂ€tte.

Kolja experimentiert gerade mit dem dezentralen VPN Tinc, vielleicht wÀre das ja eine Alternative.

[Update 2]:
Okay, so wird das nichts. OpenVPN ist um den Faktor 20-100 Mal langsamer als Hamachi beim Scannen von Ordnern mit der Windows-Dateifreigabe. Also bin ich wieder zurĂŒck zu HamachiÂČ. Das lĂ€uft zuverlĂ€ssig. Wenn jemand eine freie/offene Alternative kennt, probiere ich gerne weiter 🙂

Freiheit statt Angst 2009 – eigentlich wollte ich ja noch…

Eigentlich wollte ich ja auch noch was zu „Freiheit statt Angst 2009“ schreiben. Es war toll, ĂŒberwĂ€ltigend, aufregend, einmalig, am Rande auch von Verbrechen und Terrorismus ĂŒberschattet. Das ist um so erschreckender, dass ich den guten Alios persönlich kenne, der da einfach so festgenommen wurde. Mein Police-Fear-O-Meter steigt mal wieder brutal an. Ohne die Polizei wĂ€re das alles friedlich verlaufen.

Aber so etwas verdirbt mir das Erlebnis nicht.

Fotos habe ich auch gemacht.
Und ja: ich habe IHN HIER getroffen!

CIMG6185

Sieht irgendwie gut zufrieden aus, der Felix von Leitner. 😉

Eintritt in die Piratenpartei

Am heutigen Sonntag habe ich mein Antragsformular zum Eintritt in die Piratenpartei Deutschland ausgefĂŒllt und dem Landesverband Niedersachsen zugeschickt.

Warum ich in die Piratenpartei eingetreten bin?
Nun, sehr gut ist das hier zusammengefasst:
http://blog.fukami.io/archives/2009/06/22/warum-ich-in-die-piratenpartei-eingetreten-bin/

Netzzensur in Deutschland: 535 Stimmen; 389 Ja, 128 Nein

Mir steht das Wasser in den Augen. Der Bundestag hat soebe
n die Internetzensur im Staate Deutschland beschlossen. Das Grundgesetz muss wohl umgeschrieben werden:

Eine Zensur findet ????? statt.

Auch „Ich will meinen demokratischen Rechtsstaat zurĂŒck“! Ein Staat, in dem nicht eine Polizeibehörde unkontrolliert bestimmt, was aus dem Internet abgerufen werden kann und was nicht.

Und wieder einmal geht mir dieses Video aus dem ab dem Jahr 2100 spielenden Computerspiel „Alpha Centauri“ nicht aus dem Kopf:

Wie die Amerikaner im letzten Jahrhundert der Erde so schmerzvoll erfuhren, ist der freie Informationsfluß der einzige WĂ€chter gegen die Tyrannei. Die einst geketteten Menschen, deren FĂŒhrer den Einfluß auf den Informationsfluß verloren, werden bald schon ein AufblĂŒhen der Freiheit und VitalitĂ€t erleben, die freie Nation jedoch, die sich gerade im Einfluß auf den öffentlichen Diskurs selber beschrĂ€nkt, rutscht ab in die Despotie. HĂŒtet Euch vor denen, die Euch den Informationszugang verweigern, denn in ihren Herzen trĂ€umen sie davon, Euch zu beherrschen.

Und viele sicherlich die TrÀnen in den Augen stehen haben, ist das kein Grund zu resignieren. Noch ist nicht aller Tage Abend. Die werden sich noch wundern!

uh oh…

Ich merke schon: ich sollte mich Twitter mehr ab- und meinem eigenen Blog eher wieder zuwenden. Zu wenig Postings in der letzten Zeit. Zu berichten gÀbe es genug. Aber Twitter war in der letzten Zeit auch sehr spannend. Man bekommt mehr mit, man bekommt es direkter mit, der Austausch ist schneller da, wenn man den richtigen Leuten folgt.

Petition gegen Internetzensur – 50.000 UnterstĂŒtzer

Endlich ist es soweit. Die Petition gegen Internetzensur hat die mindestens nötigen 50.000 UnterstĂŒtzer. Es ist 01:20 Uhr.

Ich bim im IRC Chat der Piratenpartei (freenode.net #piratenpartei) und werde mir jetzt einen Whisky genehmigen. Einen „8cl 15 Jahre alten Dalwhinnie“ hab ich zwar nicht, aber 10 Jahre alter Cragganmore ist auch nicht von schlechten Eltern. 🙂
Ein Geschenk der Firma fĂŒr besondere Leistungen (*g*), den ich mir fĂŒr besondere Momente aufhebe. Heute ist so einer. 🙂

[Edit]
fefe hat einen tollen Screnshot vorliegen: exakt 50.000 Unterzeichner (lokale Kopie).
[/Edit]

Der nĂ€chste Schritt sind jetzt 128.194 UnterstĂŒtzer. Die Blogger vom Verein MOGIS – „MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren“ erklĂ€ren wieso.

Kein Uran fĂŒr mich.

Da wollte ich grade folgenden Artikel bei Amazon.com bestellen (Screenshot):

und bekomme diese Fehlermeldung:

*** We’re sorry. This item can’t be shipped to your selected destination. You may either change the shipping address or delete the item from your order by changing its quantity to 0 and clicking the update button below. ( See geographical restrictions.) ***

Ach schade. Ich hĂ€tte gerne etwas davon bei mir zuhause gehabt. 😉

Update:
Wer eine vergleichbare Uranquelle fĂŒr mich hat, kann sich gerne bei mir melden. Bitte nur Angebote inkl. Versandkosten und so einem schickem Döschen wie auf dem Bild.

„Das Ende der Privatheit“ und ihre Chancen

Christian Heller philosophiert in der iX ĂŒber das „Ende der Privatheit“ und dessen positive(!) Folgen fĂŒr die Menschen der Zukunft. Die PrivatsphĂ€re, so seine These, kann nicht nur Basis der Freiheit, sondern auch Basis vieler Unfreiheiten sein.

Das unterschÀtzt die hemmende, potenziell erstickende Isolation des Privaten. Unter ihrer Decke vollziehen sich zum Beispiel hÀusliche Gewalt und Kindererziehung zu repressiven Werten. Ebenso kann Privatheit ein Verlies sein, in das eine intolerante Gesellschaft Andersartiges sperrt, und zugleich ein Ventil, damit sie nicht toleranter werden muss.

Ein interessanter Gedanke, denn sie existiert, die andere Seite der Medaille. Dies beantwortet eine Frage, die fĂŒr mich schon lange im Raum steht, und die mir viele Menschen stellen: warum ich denn, wo ich mich fĂŒr Datenschutz so stark mache, selbst ein Blog betreibe in dem Privates ĂŒber mich zu lesen ist. Genau dies ist die Antwort.

Abschließend eine Warnung: Freiheit lĂ€sst sich in einer Informationsgesellschaft eher durch Offenheit als durch Privatheit voranbringen. Orwells „1984“ schilderte eine absolut unfreie Gesellschaft ohne Privatheit, aber auch ohne Offenheit: Der Informationsfluss war einseitig. Freiheit ohne Privatheit lĂ€sst sich nur dort denken, wo alle alles ĂŒber alle wissen.

Nur wer nichts mehr zu verlieren hat, hat die Freiheit alles zu tun. Das gilt im Negativen wie auch im Positiven. Noch scheue ich davor zurĂŒck, diesen Schritt so konsequent zu tun wie andere, die ihr Leben, ihre GefĂŒhle und TrivialitĂ€ten z.B. via Twitter aufzeichnen.

Christian Heller (…) hielt auf dem 25. Kongress des Chaos Computer Clubs einen Vortrag zum Thema „Post privacy“.

Gleich mal Bittorrent anwerfen, da gibt es am Sonntag was zu tun. 🙂

Hessenwahl 2009 – Klarmachen zum Ändern

Durch meine „Abwesenheit aus einem wichtigen Grund“ am Wahltag war ich bereits am gestrigen Tag wĂ€hlen:

piratenpartei_2009

Irgend etwas muss man ja in diesen Zeiten tun, ich wÀhle Piratenpartei.
In diesem Sinne:
Hessen: Klarmachen zum Ändern!

P.S.: Ach ja, wer noch unterstĂŒtzen will, schaut sich bitte mal hier um, es geht um die UnterstĂŒtzerunterschriften fĂŒr Bundestags- und Europawahl.

guter Tag

Liebes Weblog,
gestern war ein guter Tag. 🙂

– ich habe ein Geschenk gefunden fĂŒr einen Freund, der bald Geburtstag hat.
– ein Bekannter von mir hat ein dringendes Problem gelöst (wir haben alle den Atem angehalten)
– ich in beim Radio Fritz in der Sendung Chaosradio vom CCC durchgekommen und durfte mitdiskutieren
– der 3-Strikes Vorschlag ist beim EU-Parlament durchgefallen
– ich habe einen 4 GB USB Stick geschenkt bekommen

😀

Nachtrag:
Der heutige Tag fÀngt auch schon gut an: ich glaube, der Postmann hat grade NICHTLUSTIG 4 angeliefert. Gleich mal schauen.