The alternate net we need, and how we can build it ourselves

Eben Moglen, Chefsyndikus der Free Software Foundation hält auf dem Personal Democracy Forum 2011 den Vortrag darüber, wie wir mit Hilfe kleiner „Freedom Boxes“ uns die Freiheit des Netzes zumindest teilweise zurückholen, die uns genommen wurde.

Diese kurzen 15 Minuten sind es wert.
Hört auf diesen Mann.

[via fefemama]

Android auf dem iPhone

Bwahaha, die Meldung löst ein breites Grinsen bei mir aus: Android läuft parallel zum iPhoneOS auf dem iPhone.

David Wang alias planetbeing vom iPhone Dev Team hat auf Youtube ein Video veröffentlicht, in dem er zeigt, wie er mit Hilfe des Bootloaders OpeniBoot Google Android auf einem Apple iPhone startet.

_Das_ ist natürlich mal hochinteressant, und ich werde das definitiv weiter verfolgen. Das Video sieht schon mal sehr vielversprechend aus:

Made my day <3 🙂

Wer seine Festplatten liebt, schreit nicht

Wer seine Festplatten gern hat, und möchte das sie funktionieren und schön performant sind, der schreit sie nicht an.

Äh wie bitte? Nein ehrlich:

Entdeckt hat das Brendan Gregg von Fishworks Engineering, detailliertere Messwerte existieren ebenfalls.

Also: Don’t scream at your hdds!
Die gute Nachricht: spätestens dieses Jahr verbreiten sich die SSDs, mit dem breiten Einsatz von SSDs darf man endlich seinen PC wieder so richtig anschreien. Wenn man will. 🙂

[via stuttgarter-zeitung]

25C3: „Nothing to hide“ in Berlin

Etwas, das ich derzeit durchaus lieber machen würde:
Beim Chaos Communication Congress vom CCC unter dem diesjährigen Motto „Nothing To Hide“ dabei sein. Das wäre mal was.


CC BY SA Chaos Computer Club

Statt dessen begnüge ich mich mit den zahlreichen Einzelberichten folgender Webseiten:

* netzpolitik.org
* heise.de
und natürlich
* fefe.de
der einem das Gefühl gibt, irgendwie dabei zu sein:

Krass. Wir werden förmlich plattgetrampelt beim Congress! Die Dauertickets sind alle, die Armbändchen sind auch alle. Im Moment kriegen Leute dann halt vier Tagesbändchen, aber das nähert sich auch bald dem Ende. Die Feuerwehr hat schon Bedenken geäußert, dass das Haus zu voll ist. Nächstes Jahr werden wir dann wohl doch mal woanders hinziehen müssen. ICC? Messehallen? So viele Optionen gibt es da gar nicht mehr. Whoa!

Ähnlich wie in den letzten Jahren bleibt es mir also mir die Creme de la Creme der aufgezeichneten Beiträge anzuschauen. Vielleicht finde ich ja in diesem(nächsten) Jahr jemanden, der Lust hat die besten Dinger mit mir anzuschauen.

Steve Jobs‘ Anwandlungen

Immer noch ein Skandal und noch ein Skandal und noch ein Skandal um den iPhones App Store.

Sechs Wochen hatte Angelo DiNardi darauf gewartet, daß der von ihm entwickelte Google-Mail-Client MailWrangler im App Store veröffentlicht wird. Doch statt der Freigabe gab es eine Ablehnung von Apple. Mit der Begründung, daß MailWrangler die gleichen Funktionen wie der im iPhone enthaltene E-Mail-Client biete – und das die Kunden verwirre.

golem.de

Ich habe es schon oft gesagt und sage es wieder: die beste Hardware kann nur dann die beste Hardware sein, wenn sie nicht kastriert wird durch DRM und Nutzungseinschränkungen. Offen gesagt erwarte ich von googles android weitaus mehr.

Aber für eine Sache ist diese ganze Geschichte doch nützlich: sie erlaubt eine Charakterstudie derjenigen, die das ganze ausgedacht/zugelassen haben. Dazu gehört Steve Jobs.

[via Schockwellenreiter]

P.S.: Übrigens: bei Microsoft würde es sowas nie geben! *SCNR* 😀

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TrueCrypt Autostart von USB-Stick

Gestern, als ich wieder jemanden von TrueCrypt überzeugen konnte, kam im nachhinein mit einem kollegen eine Frage auf:
Ist es möglich einen USB-Stick so zu verschlüsseln, dass dieser beim Anstecken an einen anderen Rechner per Autostart eine Passwortabfrage liefert? Und zwar so, dass keine Software auf dem Rechner installiert werden muss?

Die Antwort ist: Ja, es geht.

Im Ungefähren funktioniert das so: man legt eine Autostart-Batchdatei an, die per Batchbefehl die bestimmte Truecrypt-Containerdatei in ein Laufwerk mountet.

So oder so ähnlich sieht das dann aus:

@echo off %debug%
if not „%OS%“==“Windows_NT“ exit /b
setlocal
REM ——————

for %%l in (Z D E F G H I J K L M N OP Q R S T U V W X Y ) do (

Rem ——————

set LW=%%l
mountvol %%l: /L >nul
if errorlevel 1 (
subst | findstr /B „%%l:“ > nul
if errorlevel 1 (
net use %%l: >nul 2>&1
if errorlevel 1 goto mount
)
)
)
echo Kein Laufwerksbuchstabe frei
pause
exit /b
:mount

Rem ——————

truecrypt.exe /volume %~d0\PortableApps.tc /a /q /l %LW%

Rem ——————

Z:\PortableApps\PStart.exe

(Achtung! Batchdatei funktioniert so nicht, enthält einen Fehler, siehe obigen Link!)

Jetzt muss ich das nur noch testen. 🙂

ATi bringt Radeon 4870 X2 im August

ATis Radeon HD 4870 X2 kommt im August (computerbase). Pretty cool, wenn man sich überlegt, was die Karte kostet und was sie leistet. Ein kleines Detail fiel mir dabei schon ins Auge:

Interessanterweise hat ATi nach eigenen Angaben zur Zeit vier Radeon-HD-4870-X2-Karten im eigenen Labor mit acht GPUs im CrossFire-Modus am Laufen. Der Treiber wird das aber (zumindest in absehbarer Zeit) noch nicht unterstützen.

Cool.

Radeon 4870 und 4850 fallen im Preis

Was ATI/AMD aktuell im Bereich der Topgrafikkarten abliefert ist sensationell. Jetzt fallen die beiden Spitzenmodelle nochmals im Preis.

Der Preisvergleichsdienst Geizhals.at listet aktuell 13 Varianten der Radeon HD 4870 zu Preisen ab 202,92 Euro. Erstaunlich ist dabei weiterhin auch der sehr geringe Aufpreis der übertakteten Variante von MSI (ComputerBase-Test), die mit 30 MHz erhöhten Chip- und satten 100 MHz gesteigertem Speichertakt lediglich 212 Euro und somit keine 10 Euro über dem Preis des günstigsten Modells liegt.

Hier sieht nVidia inzwischen ganz ganz alt aus. Zwar hat man den Spitzenplatz inne, hinkt technologisch jedoch hinterher.

[via computerbase]

nVIDIA PhysX Beschleunigung auf ATI Radeon Karten

Ein paar Monate ist es her, da kaufte die Firma nVIDIA die Firma Aegis zusammen mit ihrer PhysX Beschleunigungstechnologie auf. Jetzt hat ein findiger Tüftler offenbar geschafft, die PhysX Beschleunigungstechnologie auch auf ATI Karten zum Laufen zu bringen, so berichtet computerbase.de.

Damit dürfte nVIDIA ziemlich schlecht dastehen, denn die neuen ATI-Karten sind wie gesagt für einen Spottpreis fast so schnell wie nVIDIAs Flaggschiffe.

ATi stellt Radeon HD 4870 vor

Computerbase meldet die Vorstellung der ersten Ati Radeon HD 4870 mit folgenden Eckdaten:

Der GPU-Takt der Radeon HD 4870 liegt demnach bei 750 MHz, der des kleineren Modells bei 625 MHz. Der Speichertakt der beiden Karten liegt bei 900 MHz (HD 4870) respektive 993 MHz (HD 4850), wobei zu beachten ist, dass man den effektiven Takt bei GDDR5 durch Multiplikation mit dem Faktor 4 erhält, was schlussendlich zu satten 3,6 GHz führt.

Im Test kann sich die Karte deutlich von der HD3870X2 absetzen, was man mit einer GPU gegen 2GPUs erst einmal schaffen muss. Die entgültigen Tests werden natürlich folgen, nichts genaues weiß man noch nicht.

Eines ist aber mal sicher: die Karte wird wohl im Preisbereich von 250 – 280 EUR liegen, und nVIDIAs GTX 280 ordentlich unter Druck setzen. So viel Leistung für (vergleichsweise) so wenig Geld beeindruckt dann doch.

Schlagzeilen 04.05.08

  • Tastaturen verschmutzter als Klobrillen.Innerhalb von Familien mag das ja noch gehen, aber auf der Arbeit? Ohje. Ich kann mir das schon vorstellen, wenn verschiedene Leute an der selben Tastatur arbeiten. Im Extremfall geht es so weit:

    Das festgestellte Bakterienaufkommen überstieg den empfohlenen Grenzwert um das 150-Fache – auf der Tastatur waren fünfmal mehr Bakterien zu finden als auf einem ebenfalls untersuchten Toilettensitz.

  • Adobe öffnet das Flash-Format. Adobe legt Spezifikationen für seine Flash-Technologie offen und hebt Einschränkungen bei Lizenzen auf. So schreibt man Erfolg. Das ist der richtige Weg für Adobe.


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Chaosradio Express 86 – USB

USB ist heute omnipräsent und in nahezu jedem elektronischen Gerät vertreten. Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Daniel Mack die Funktionsprinzipien von USB im Detail. Der Podcast behandelt, wie die Enumeration der Geräte am Bus abläuft, wie sich ein Gerät am Bus anmeldet und welche Informationen es von sich preisgeben muss, Geräte- und Geschwindkeitsklassen, Stecker und Verkabelung, die verschiedene Übertragungsmodi, Stromversorgung via USB, USB on the Go, Funktion eines USB-Hubs, Probleme beim Mixbetrieb von schnellen und langsamen Geräten, die USB-Implementierungen auf verschiedenen Betriebssystemen und die speziellen Probleme unter Windows und Empfehlungen beim Entwickeln von eigener USB-Hardware.

Den Download gibt es hier (Direktdownload).

Übrigens: wem der Text am Anfang der Episode bekannt vorkommt, der schaue mal hier. 😀 Geil. „Season 12 – Over Logging“

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Schlagzeilen 27.04.08

  • Nokia verliert in Deutschland an Boden. Gut zu hören. Nicht, dass ich einen Boykott für richtig oder falsch hielte. Aber die Deutschen scheinen langsam ihre Marktmacht zu begreifen. Und das ist doch löblich, handelt es sich doch um ein effektives Mittel zur Kontrolle von Unternehmen.
  • In den USA werden inzwischen Raucher von ihrem Arbeitgeber bestraft. Wer im Privaten raucht, darf mit Zuschlägen bei der Gesundheitsvorsorge rechnen. Oder er wird gar nicht erst eingestellt, wenn das Nikotin-Screening positiv ist. Hier in Europa (noch) undenkbar, wird es trotzdem schon als Drohkulisse von Rauchern aufgebaut, die gegen das gerechtfertigte Rauchverbot sind. Was dann als nächstes kommt ist klar: Menschen haben ihr Privatleben im Interesse der Firma zu führen. Spätestens, wenn man bei Ernährung, Bewegung, persönlichen Interessen angekommen ist, sind die ersten mehrfach betroffen.
    Kapitalfaschismus nenne ich diese Ideologie mal flapsig. Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern das Geld, das er einfahren kann. Wir sind ja inzwischen soweit, dass das niemand mehr ernsthaft bestreitet.

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HD-DVD-Ende kostet Toshiba eine Milliarde

Der Formatkrieg ist vorbei, und Toshiba ist sich im Klaren darüber, was das verlorene Battle kostet: sage und schreibe eine Milliarde Dollar. Da schluckt man natürlich erstmal, bis man das hier liest:

Nichtsdestotrotz werde der Jahresgewinn bei rund 250 Milliarden Yen, also etwa 2,5 Milliarden US-Dollar liegen. Der Rückgang gegenüber des vorangegangenen Geschäftsjahres, in dem noch ein operativer Gewinn von 2,57 Milliarden US-Dollar ausgewiesen werden konnte, hält sich somit in Grenzen.

Na wenn es denn weiter nichts ist…

Schlagzeilen 10.03.2008

  • Spiegel Online berichtet über die größten Technik-Ärgernisse aller Zeiten. Gemeint sind die am Computer. Eigentlich keine schlechte Idee, aber leider entwickelt sich der Artikel zu einer Heulerei auf BILD-Zeitungs Niveau. Wer wissen möchte was schlechter Journalismus ist, sollte sich den Artikel durchlesen.

Low-Cost Multi-touch Whiteboard using the Wiimote

Mich hatte der gute Mann schon sehr beeindruckt, wie er mit einer WiiRemote eine 3D-Brille für einen 2D LCD-TV per „Head Tracking“ konstruiert hatte. Das hier ist mindestens nochmal so genial, und hat sicher eine sehr viel praktischere Anwendungsmöglichkeit:

🙂