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Tag: 4. Oktober 2007

  • Schneller surfen mit Firefox durch „Pipelinening“

    Die Pipeline-Architektur (oft auch kurz Pipelining genannt) beschreibt die Fähigkeit von Mikroprozessoren, die Abarbeitung von Maschinenbefehlen in aufeinander folgende Teilaufgaben zu zerlegen, welche jeweils in einem Takt verarbeitet werden.

    Bei Firefox bedeutet das: es werden x Objekte gleichzeitig geladen statt eines nach dem anderen.

    Eine Anleitung für die about:config Datei von Firefox findet man im Firefox Wiki: Geschwindigkeit optimieren.

    Meine Einstellungen bei 3MBit liegen aktuell bei 200 Pipelines 7 Pipelines.

    Vielen Dank und einen bösen Blick an „Lord Gundolf“.
    (böser Blick, weil er das so lange für sich behalten hat, und Dank, weil er es dann letztendlich doch noch verraten hat) 😀

    Update:
    Übrigens hat jeder User seine eigenen Einstellungen im about:config. Wer also Firefox mit mehreren Usern betreibt sollte darauf tunlichst achten.

    Update 2:
    Man lernt ja nie aus. Wie ich jetzt nachgelesen habe sind mehr als 8 Pipelines purer Unsinn, weil Firefox nicht mehr als 8 Zugriffe gleichzeitig vollführen kann. Näheres kann man hier nachlesen:
    http://egonitron.com/(…)/the-truth-about-the-firefox-pipelining-trick/

    Desweiteren sollte man sich im Klaren sein, dass Pipelininig auch Webserver belasten kann. Was zur Folge haben kann, dass man ausgesperrt oder heruntergestuft wird bei Anfragen auf eine Seite.

  • Datenblockwarte & Wortschöpfung des Tages: STASIFIZIERT

    Gefunden habe ich das bei einer Meldung über den dänischen Geheimdienst, die inzwischen Privatpersonen für die Auswertung der angefallenen Verbindungsdaten heranzieht.

    Ganz übel finde ich folgenden Abschnitt

    Aber die Anwerbung reicht über die Telekommunikationsbranche hinaus. So werden unter anderem die Hotels und Gaststätten in Dänemark verpflichtet, eigene elektronische Listen anzulegen über die Anrufe, E-Mails und Internet-Besuche ihrer Gäste. Überall sollen informelle PET-Mitarbeiter eingeschworen werden. Sogar Campingplatz-Betreiber werden nicht ausgespart.

    Dabei läuft es mir eiskalt den Rücken herunter: in Deutschland nannte man sowas dereinst Blockwarte.

    Alles in Allem ein sehr lesenswerter Beitrag der Berliner Zeitung: „Lauschiges Dänemark“.