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Tag: 29. Juni 2013

  • Neues vom Genderwar: Stehend Pinkeln soll verboten werden. Verboten!

    Neues von den schwedischen Feministinnen (ja, von der Sorte hier):
    Im stehen pinkeln soll verboten werden.

    The local chapter of the Left Party, a socialist and feminist political party, in Sormland County Council, Sweden, is pushing to make standing while peeing illegal for men using the county council’s public restrooms.

    Verdammt, mein Bizarrometer ist gerade explodiert. 😀

  • Weises und Wahres aus dem Munde von Anke Domscheit-Berg

    „Angela Merkel zitiere ich ja am liebsten wörtlich, ich hab noch keine bessere Möglichkeit gefunden diese Frau zu beleidigen.“

    Volker Pispers

    Beleidigen möchte ich Anke zwar nicht, aber hier hat sie mal voll ins Schwarze getroffen:

    (Screenshot)

    Anke ist übrigens bekennende Feministin. 😀
    Schöner hätte ich es nicht ausdrücken können. Danke, Anke! 

  • Die NSA hat auch EU-Vertretungen ausgehorcht

    Die NSA hat auch EU-Vertretungen ausgehorcht. Mich überrascht das überhaupt nicht. Generell kann man davon ausgehen, dass die NSA so ziemlich alles abhört, was theoretisch überhaupt nur abzuhören geht.
    Ich meine, so würde ich das machen wenn mir der größte Geheimdienst in der Geschichte des Planeten zur Verfügung stehen würde. Wofür Freunde, wenn man alles und jeden ausspionieren kann?

    Prinzipiell ist es wohl klüger anzunehmen, dass jede Botschaft und jede Regierung voll ausgehorcht wird.

  • „Gewaltspiralen und die Gleichbehandlung der Geschlechter“

    Dana Kühnau vergleicht die männliche und weibliche Genitalbeschneidung und die Scheinheiligkeiten in der Debatte:

    Einige haben sich sehr bequem in der Vorstellung eingerichtet, dass Männer als Opfer nicht in Frage kommen, sondern gestehen diesen Status nur Frauen zu. Das mag für manche Gesellschaftsbereiche zutreffen, ist als absolute Setzung aber schlicht realitätsblind. Denn medizinisch, psychologisch und physiologisch lässt sich die Zweiteilung in „gute“ und „schlechte“ nichtbetäubte Amputationen an den Genitalien von Kindern nicht aufrechterhalten.

    Die weibliche Beschneidung gibt es nämlich in vielen verschiedenen Ausprägungen, abhängig von der jeweiligen Tradition. Bei der leichtesten Form werden die weiblichen Genitalien nur angeritzt, schwere Formen bestehen aus dem Wegschneiden von Klitorisvorhaut, Klitoris und/oder Schamlippen, und bei den extremen Formen werden die Mädchen quasi zugenäht.[1]

    Die männliche Beschneidung ist da im mittleren bis unteren Bereich einzuordnen, weil mit der Vorhaut ein den kleinen Schamlippen und der Klitorisvorhaut vergleichbares (und aus dem gleichen genetischen „Material” entstandenes) Gewebe entfernt wird. Auch bei den Jungen muss jedoch differenziert werden zwischen einer „radikalen Beschneidung” (vollständige Entfernung der Vorhaut) und einer nur teilweisen Beschneidung. Außerdem spielt es für das spätere sexuelle Empfinden noch eine Rolle, ob dabei das Frenulumbändchen (ein hochsensibles Gewebe) nur beschädigt, herausgeschnitten oder halbwegs intakt gelassen wurde.

    Sehr interessant dazu auch: Eine nach der medizinischen Eingriffstiefe sortierte Skala zum Thema Beschneidung.

    [via Ole Wintermann, Facebook]