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Tag: 14. Februar 2006

  • „Bunt statt braun“ – Bündnis für Münster gegen Rechtsradikalismus

    Am 18.02.06 will das „Aktionsbüro West“ um den Neonazi Axel Reitz in Münster unter dem Motto „Gegen imperialistische Fremdherrschaft, für Freiheit und Selbstbestimmung der Völker! Besatzer raus aus Münster!“ demonstrieren. Dagegen heißt es Flagge zu zeigen. Die Veranstalter rufen auf, sich rege an den Aktionen dagegen zu beteiligen.

    Axel Reitz, Kampfbund deutscher Sozialisten und Aktionsbüro West, ist führend in der neofaschistischen Freien Kameradschaftsszene in NRW. Mit dem Aktionsbüro West wird ein erneuter Versuch unternommen, die lokalen Strukturen der Freien Kameradschaften in NRW zu vernetzen. Am 18.02.06 soll neben dem Rheinland und dem Ruhrgebiet nun auch das Münsterland „erobert“ werden.

    Um ein Zeichen gegen die Rechtsradikalendemo zu setzen, macht sich in Münster ein breites Bündnis stark. Das „Bündnis für Münster“ startet am 18.02. eine Gegenaktion, und das Bündnis ist erstaunlich breit: Von der CDU bis zur DKP, von Christenverbänden bis Judenverbänden, an dem Bündnis sind sehr sehr viele beteiligt.

    Dem entgegen steht die wahrscheinlich wohl gewalttätig verlaufende Aktion der Antifa. „Naziaufmarsch verhindern“ heißt es da, und das wird sicher nicht ganz ohne Reibungspunkte von statten gehen.
    Ich persönlich werde entweder mit meiner Mutter oder mit einigen Leuten von dol2day.com die Veranstaltung besuchen.

  • Weises & Wahres 14.02.2006

    Ihr müsst sie lieb und nett behandeln,
    erschreckt sie nicht – sie sind so zart!
    Ihr müsst mit Palmen sie umwandeln,
    getreulich ihrer Eigenart!
    Wenn sie in ihren Sälen hetzen,
    sagt: „Ja und Amen – aber gern!
    Hier habt Ihr mich – schlagt mich in Fetzen!“
    Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
    Denn Prügeln ist doch ihr Geschäft!
    Küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft.

    Kurt Tucholsky

  • Richter spielen *harrharr*

    Es ist soweit. Jetzt darf ich demnächst bei dol2day auch mal Richter spielen. Ich sitze ab sofort im Gremium, wo die bösen Buben von dol2day abgestraft werden.
    Von Holocaustleugnung bis homophober Hetze ist da alles dabei. Aber auch sonst, was die Betreiber und diverse andere Leute wenig komisch finden.

    Was mache ich also als erstes, wo ich mich im Gremium befinde?

    1. Ego-Surfing
    Natürlich schaue ich mir immer wieder gerne die Verfahren an, die die bösen Gremianten gegen mich geführt haben. Haha, lustig. 🙂
    Ich fühle mich wie ein Terrorist, der es ins oberste Bundesgericht geschafft hat. 🙂

    2. Verschwörungstheorien aufdecken
    Ich habe mich gleich daran gemacht, die sogenannte Q-Liste zu suchen. Schließlich sollte ich ja ein Bestandteil derselben sein. Und um jetzt gleich mal ein paar Gremiumsinterna zu verraten (Sakrileg!): ich habe die Liste bisher nicht finden können.
    Aber das wundert mich nicht, denn schließlich hat mir ein Gremiant angekündigt, die Liste zu entfernen, bevor ich ins Gremium komme. Das war also nix.

    Achso, eins habe ich mir vorgenommen: erstmal stillhalten, und jegliche Aktionen mit den anderen Gremianten absprechen. Noch bin ich ja der „Rookie“, und ich habe mir erst einmal die dol2day Gremiumsordnung (6 Seiten DIN A4) ausgedruckt.